Hoppenbank –
ein Bremer Name mit Geschichte.
„Hoppen“ ist das plattdeutsche Wort für Hopfen. „Bank“ bezeichnet eine Bodenerhebung – wie eine Sandbank. Auf genau einer solchen Erhebung wurde im alten Bremen Hopfen angebaut oder gelagert. Die Straße Hoppenbank im Stadtteil Fedelhören erinnert noch heute daran. 1971 mietete der frisch gegründete Verein dort Wohnplätze für Menschen an, die gerade aus der Haft entlassen worden waren. Aus der Adresse wurde ein Name – und aus einer kleinen Initiative ein Träger, der heute über 2.500 Menschen im Jahr begleitet.
Heute begleiten über 80 Mitarbeitende – Sozialarbeitende, Kriminolog:innen, Psycholog:innen und viele andere Berufsgruppen in multiprofessionellen Teams – mehr als 2.500 Menschen im Jahr, die mit Straffälligkeit, Wohnungslosigkeit oder sozialer Ausgrenzung konfrontiert sind, sowie ihre Angehörigen.
Ein wichtiger Teil unserer Arbeit wird von Peersupporter:innen getragen – Menschen, die eigene, überwundene Krisenerfahrungen mitbringen und heute professionell im Hilfesystem arbeiten. Erfahrungswissen und fachliche Expertise sind für uns keine Gegensätze. Sie bedingen einander.
Unser Motto: „Gemeinsam Zukunft ermöglichen.“
Straffälligkeit und Wohnungslosigkeit entstehen nicht im Vakuum – sie sind Ausdruck komplexer sozialer Problemlagen, die komplexe Antworten erfordern. Wir begleiten Menschen in ihren Lebenslagen und setzen uns gleichzeitig für einen humanen, evidenzbasierten und progressiven Umgang mit Kriminalität und Obdachlosigkeit ein. Als Träger bringen wir unsere fachliche Expertise in sozialpolitische Debatten ein, entwickeln neue Konzepte und setzen uns für eine Gesellschaft ein, die soziale Teilhabe als Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und nachhaltige öffentliche Sicherheit begreift.
Eine Timeline Projektarbeit von 1971 – 2025 finden Sie hier: