Seit 1971 begleiten wir Menschen in schwierigen Lebenslagen. Was als kleine Initiative begann, ist heute ein etablierter Träger der Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe in Bremen.
hoppenbank – ein Bremer Name mit Geschichte
„Hoppen“ ist das plattdeutsche Wort für Hopfen. „Bank“ bezeichnet eine Bodenerhebung – ähnlich einer Sandbank. Auf genau einer solchen Erhebung wurde im alten Bremen Hopfen gelagert. Die Straße Hoppenbank im Stadtteil Fedelhören erinnert bis heute daran. 1971 mietete der frisch gegründete Verein dort Wohnplätze für Menschen an, die gerade aus der Haft entlassen worden waren.
Denn damals wie heute ist die Entlassung aus der Haft für viele Menschen kein Neuanfang, sondern der Beginn der nächsten Notlage – ohne Wohnung, ohne Arbeit, ohne tragfähige Bindungen. Das erhöht das Risiko, erneut straffällig zu werden – und genau hier setzt hoppenbank e.V. seit Gründung an.
Mit der Übernahme des Projekts Housing First Bremen erweiterte sich unser Auftrag: Aus einem Träger der Straffälligenhilfe wurde ein Träger der Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe. Seither begleiten wir auch Menschen, die ausschließlich von Wohnungslosigkeit betroffen sind – ohne Berührung mit der Justiz.
Ein gemeinnütziger Träger mit Haltung
hoppenbank e.V. ist ein gemeinnütziger Träger der Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe im Land Bremen. In multiprofessionellen Teams begleiten über 80 Mitarbeitende – darunter Sozialarbeitende, Kriminolog:innen, Psycholog:innen und Peersupporter:innen – jährlich mehr als 2.500 Menschen.
Wir nehmen die Lebenslagen unserer Teilnehmenden ganzheitlich in den Blick und bieten individuelle Unterstützungsangebote. Dabei bringen die Menschen immer ihre ganz eigenen Stärken, Interessen, Erfahrungen und Ressourcen mit — auf die wir aufbauen. Als progressiver Träger orientieren wir uns an aktuellen wissenschaftlichen und fachlichen Erkenntnissen und treten für einen humanen und rationalen Umgang mit Straffälligkeit und Wohnungslosigkeit ein, der Betroffenen ein gelingenderes Leben in sicheren Verhältnissen und mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.
Gemeinsam Zukunft ermöglichen.
Für Menschen mit Straffälligkeits- oder Wohnungslosigkeitserfahrungen da.
Was uns leitet
Unsere Haltung, unsere Vision und unsere Grundsätze – was uns antreibt und woran wir uns orientieren.
Eine Timeline Projektarbeit von 1971 – 2025 finden Sie hier: