PEERspective – Schulprävention für Bremen


Schulprävention, die wirklich ankommt.

Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren lernen in dialogorientierten Workshops praxisnah, was kriminelles Verhalten wirklich bedeutet – und welche Wege es gibt, anders zu handeln. Gemeinsam entwickelt von kriminologischen Fachkräften und Menschen mit Straffälligkeitserfahrungen, die heute selbst im Hilfesystem arbeiten – für pädagogische Fachkräfte und ihre Schüler:innen.

Kriminologisch begleitet Kostenlos für Schulen Zielgruppe: 13–18 Jahre Schulprävention
Handlungsalternativen denkbar machen – bevor jemand eigene Erfahrungen machen muss. Das ist das Ziel.
Hartmut Kahle  ·  Peer

In der Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe arbeiten wir als Träger in multiprofessionellen Teams mit Peersupport. Gemeinsam ermöglichen Sozialarbeitende, Kriminolog:innen, Psycholog:innen und Expert:innen aus Erfahrung (Peers) eine lebensweltorientierte Begleitung für unsere Teilnehmenden.

Schnell merkten wir: Peers haben oft einen Vertrauensvorschuss, den man kaum ersetzen kann. Weil Krisenerfahrung verbindet. Weil man plötzlich die gleiche Sprache spricht. Weil Erfahrungswissen authentischer vermittelt werden kann.

Wir wollen dieses Potenzial an Schulen tragen – nicht um zu erschrecken, sondern um zu öffnen: Ängste vor Hilfe abzubauen, Vorurteile zu hinterfragen und echte Handlungsalternativen denkbar zu machen. Bevor jemand eigene Erfahrungen mit Straffälligkeit machen muss.

Was PEERspective bewirkt
  • Vorurteile abbauen – Kriminalitäts- und Gefängnismythen entzaubern
  • Kritisches Denken stärken – Konsequenzen realistisch einschätzen
  • Ängste vor Hilfe mindern – Unterstützungsangebote sichtbar machen
  • Handlungsalternativen aufzeigen – bevor eigene Erfahrungen entstehen
  • Ursachen verstehen – komplexe soziale Problemlagen gemeinsam durchdenken
Unser kostenloses Angebot
Peer-Workshop
Menschen mit gelebter Erfahrung sprechen auf Augenhöhe – das schafft Vertrauen und reduziert Vorurteile nachweislich.
Interaktive Workshops
Partizipative Methoden statt passivem Zuhören – Jugendliche werden aktiv in den Dialog einbezogen.
Kriminologisch begleitet
Das Projekt wird von einer Kriminologin evaluiert und begleitet – für methodische Qualität und fachliche Fundierung.
Lehrmaterialien inklusive
Strukturierte Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte – direkt einsetzbar, praxisnah, kostenlos. Inbegriffen bieten wir eine Informationsveranstaltung an.

Kein frontaler Vortrag, keine Schockstrategie. PEERspective setzt auf dialogorientierte Formate und den Einsatz von Peers als Expertinnen und Experten aus Erfahrung, die seit vielen Jahren im Hilfesystem arbeiten. So entstehen Reflexionsprozesse, die nachhaltig wirken können.

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